Weltrekord: 10 Fakten zur Challenge Roth 2016 (live dabei)

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Challenge Roth 2016: Als Zuschauer waren wir dieses Mal dabei! Das muss man (mindestens) einmal gesehen und erlebt haben, wenn man lauf-, ausdauer- oder gar triathlonbegeistert ist. Ein Hoch auf alle Athleten, die sich bei idealen Bedingungen (okay beim Lauf wurde es irgendwann sicher zu warm, aber dafür ohne Regen oder Gewitter) der persönlichen Herausforderung gestellt haben. Oder ihr individuelles Ziel oder sonst gewünschte Ergebnisse erreicht haben. Die Stimmung unter Sportlern, Helfern, Supportern und Zuschauern in der ganzen Region war fantastisch. Die Zeitungen sind voll; die Presse ebenso begeistert.
Triathlon,Challenge Roth,Wettkampf
Denn nicht zuletzt der neue Weltrekord von Jan Frodeno und die Superleistung von Daniela Ryf bei den Frauen haben für weitere Schlagzeilen gesorgt. Weltklasse in allen Bereichen bei der Challenge Roth! Der Versuch der Live-Berichterstattung per runifigram ging durch die absolute Netzüberlastung häufig nur zeitverzögert; aber dennoch sind ein paar tolle Schnappschüsse (#allabouttheathlete #challengeroth) von allen Vorbereitungen und Streckenteilen entstanden.

Hier ein paar Eindrücke als Inspiration für 2018 (2017 dürfte wie jedes Jahr innerhalb von wenigen Minuten ausverkauft sein – Link für die Öffnung der Anmeldung 2017 am 25.07.2016 hier):

  1. Landkreis Roth. Du biegst von der Autobahn ab und fährst durch eine wunderbare Bilderbuch-Landschaft in den Ort. Ab da heisst es nur noch: Hörst du das Brummen? Spürst du den Spirit? An allen Ecken springt dir die Challenge ins Auge. Du siehst Sportler, Helfer, Supporter. Es dreht sich einfach alles um den großen Tag am Sonntag und die beliebten Rahmenwettkämpfe. Spürst du das Kribbeln? (Keine Frage, selbst als Zuschauer!)
  2. Messe/Registrierung – Hier geht die Party eigentlich schon richtig los. Neuerungen und noch fehlende Ausrüstungsutensilien werden noch schnell eingekauft und die richtige Einstimmung auf den Sonntag kommt auf. Daneben auch die „Arbeit“ in der Logistik aller Kleiderbeutel, Startnummern etc.
  3. Equipment-Contest und Park Fermé – Vorher noch zum Fahrrad-Service. Die hochspezialisierten Triathlonprofifachgeschäfte sind im Belagerungszustand. Ob es „nur“ die Psyche ist oder doch die eine oder andere Schraube, die nachgezogen werden muss?Alle Handgriffe sitzen. Wenn alles getan und geschraubt ist, die Kleidungsbeutel- und Materiallogistik geschafft, geht es ab in den Park fermé für die Räder. Ein Schaulaufen und ein besonderes Schauspiel der Hightech-Maschinen (auch da ein ständiges Brummen in der Luft und ein fantastischer Anblick, wenn die Millionenwerte für den Renntag verstaut sind).
  4. Schwimmstart und Brücke über die Schwimmstrecke der Challenge Roth – Triathleten sind Frühaufsteher, und damit wir als Zuschauer auch! Die große Brücke am Start mit Tausenden Zuschauern ist sicher ein absolutes Highlight. Sie ist voll, ein riesiges Plakat grüßt und motiviert die Starter vor und am Start und auch beim Zurückschwimmen. Am frühen Morgen ist es nicht nur dort, sondern auch entlang des Kanalufers brechend voll (erster Start der Profis ist um 6:30 Uhr) und die Müdigkeit wird durch Gänsehaut und Anspannung bis zum ersten Kanonenstart für die Profis vertrieben. Auch die Spätaufsteher in der Region sind um 6:30 Uhr auf jeden Fall wach, so laut ist der Knall. Keine Ahnung, was da verschossen wird …
  5. Radstrecke mit den absoluten Highlights, z. B. Solarer Berg, Biermeile Eckersmühlen etc. Als Zuschauer mit dem Fahhrad schafft man nicht all zu viele Punkte anzusteuern, auch wenn man Gas gibt und am Ende des Tages auf gute 60 Kilometer kommt. Aber die absoluten Highlights, wie den Solarar Berg in Hiltpoltstein, zu sehen und wie die ersten dort in eine Masse von Zuschauern hinauf- und hineinfliegen, ist Begeisterung pur.
  6. Laufstrecke – Hier werden die Helfer am meisten gebraucht, zur Motivation aber auch für Zwischenzeiten, Anlaufpunkte, Schulterklopfer, Essen, Trinken, Fontänen, Klatschpappen, Helfershelfer usw.
  7. Stadioneinlauf – Der Lohn für alle Mühen. Was muss das für ein erhebendes Gefühl sein, die Challenge Roth geschafft zu haben! Auf den letzten Kilometern durch die Stadt getragen zu werden und dann mit einer Runde in „The Home of Triathlon“ und einen Klaps und ein Dankeschön von Felix Walchshöfer belohnt zu werden.
  8. Finish Line Party – Emotionen pur mit dem Highlight, dass der erste (Jan Frodeno) den letzten Finisher persönlich begrüßt, und gefeiert wird im auch nachts noch vollbesetzten Stadion. Ein Interview mit Jan Frodeno gibt es hier.
  9. Sieger- und Helferehrung – Am folgenden Montag werden sowohl Sieger als auch die zahlreichen Helfer in einem festlichen Rahmen gebührend geehrt und als Highlight erfolgt die bevorzugte Anmeldung für das nächste Jahr. Die allermeisten können es einfach nicht lassen und sind gleich wieder dabei, ein paar Stunden stehen inklusive 😉
  10. Weltrekord und zwei Heiratsanträge live (auf der Strecke und auf der Finish Line) – Der Wahnsinn kennt keine Grenzen! Die Stimmung bei der Challenge Roth ist nicht zu steigern! Gänsehaut pur, wenn man dabei gewesen ist und eine absolute Inspiration für eigene Ziele (muss ja nicht immer gleich eine Langdistanz sein 😉 ) Bei uns reicht es für den Berlin Marathon. (Gestern Kickoff und ab nächsten Montag gibt es dazu einen 10 Wochen-Erlebnisbericht hier auf runifico #RunningBerlin). Und vielleicht für die Staffel im nächsten Jahr – stay tuned 😉 )



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  1. Pingback: Zusammen laufen gehen: Na, wer sollte bei dir klingeln?

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