Kennst du das? Was durchlebe ich beim ersten großen Lauf

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Das erste „offizielle“ Rennen bzw. der erste große Lauf ist immer etwas ganz Besonderes. Du hast die vergangenen Wochen, ja sogar Monate intensiv dafür genutzt, um bei deinem Hobby Laufsport die nächste Stufe zu zünden. Eventuell warst du ja kürzlich bei einem der großen Städte-Marathons von Berlin, Köln oder München dabei? Dann schwebst du wahrscheinlich immer noch auf Wolke 7 – wenn auch mit müden Beinen? 😉

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Wie immer, wenn man vor einer Premiere steht, ist die Aufregung groß. Beim ersten großen Lauf-Wettkampf soll es auch den einen oder die andere geben, die mit Schlafproblemen zu tun haben, weil einem zu viele Gedanken durch den Kopf gehen: Habe ich ausreichend trainiert? Ist mein Wecker gestellt oder werde ich verschlafen? Was soll das Ganze hier eigentlich? Wir haben uns mal hingesetzt und nachvollzogen, woran wir uns noch bei unserem ersten Lauf erinnern können. Dabei herausgekommen, sind Erlebnisse, die wir dir nicht vorenthalten möchten. In unserer Liste

Was durchlebe ich bei meinem ersten großen Lauf

  1. Oh mein Gott! Raceday! Cool, darauf hab ich hingearbeitet … oh je, jetzt geht’s los … kein Zurück und eigentlich müsste ich noch 200 Einheiten trainieren … Ach iwo – ich bin ready! Ran da!
  2. Warum zitter ich eigentlich? Wie schnürt man nochmal Schuhe und wo sind eigentlich meine Startnummer und der blöde Chip?
  3. Mist – Gleich ist Start und ich muss nochmal! Jetzt oder gleich nach dem Start in den Busch? Ihhhhgittt, Ihhhhgittt … Dixi-Klos … Irgendwo Bäume oder so?
  4. Startschuss – ab geht der Peter! Fühlt sich gut an – Runner’s high! So macht man das, wenn man Läufer ist 😉
  5. Ich fliege. Und bin mega schnell … Adrenalin ist schon ein cooles Zeug! Die Hälfte des Trainings hätte auch genügt – läuft wie mit dem heißen Messer durch die weiche Butter!


  6. Okay okay, jetzt mal auf die Uhr schauen und etwas justieren – ist ja viel zu schnell und weit unter Plan! Davor hatten übrigens alle gewarnt – alles Weicheier zwar, aber mit dem Polster kann man’s ja auch mal ruhiger angehen. Vielleicht reicht es ja, wenn ich den halben Rat befolge
  7. Jetzt weiss ich endlich, warum alle so vom Laufen schwärmen. Das ist ein super Gefühl, eine super Gemeinschaft. Ja, Laufen verbindet – laufen macht glücklich!
  8. Hä? Wasnnulos? Wieso werd ich jetzt langsamer und wieso sagt der Kopf ausgerechnet jetzt „Aufhören“? Und mit wem redet der überhaupt … Sag den Beinen schnell mal „alles okay und weiter so“ und was ist eigentlich mit der Atmung – wieso Schni-Schna-Schnappi? Geht’s noch? Wo ist eigentlich dieses Adrenalin, wenn man es braucht und das andere lustige Zeugs, von dem immer alle reden – Endor-dingsbums … gibt’s das überhaupt? Ende, wo ist das Ende? Lang halt ich das nicht mehr aus! Macht auch überhaupt keinen Sinn! Wessen Idee war das eigentlich?
  9. Das Ziel! Ich seh das Ziel!! Oder eine Fata Morgana? Nein, jetzt Zielsprint oder mit einem Mitläufer Hand-in-Hand? Arme hoch!
  10. Yeah – geschafft! Medaille, Banane, Bierchen – wo gibt’s das? Lachen? Was für eine Achterbahnfahrt! Abgehakt und nie wieder … tut ja unsinnig weh, der Mist. Wobei, einen könnte ich noch mal und vielleicht noch schneller? Mit etwas mehr Training … oder einen Triathlon … na mal gucken!

Wenn du ähnliches er- und durchgelebt hast, freuen wir uns auf deine ergänzenden Gedanken … 😉

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4 Kommentare

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  3. Nicht zu vergessen die Nacht vorm 1. Lauf. Was habe ich mir da für Gedanken gemacht! Übers Wetter, über die Kleidung, darüber, ob ich überhaupt in der Lage bin, 10 km durchzuhalten usw. Geschlafen habe ich jedenfalls so gut wie gar nicht.

    • Hey Saffti,

      absolut korrekt. Meistens ist es ja so, dass man die ganze Nacht wachliegt, um dann eine halbe Stunde vor Weckerklingeln doch noch einzuschlafen. Trägt nicht wirklich zur Fitness bei und kann dann nur noch durchs Adrenalin „gerettet“ werden 😉

      Beste Grüße vom

      Runifico-Team

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