Die halbe Miete – Dein Frühstück am Marathontag

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Was sollte man eigentlich am Tag des Marathons zum Frühstück essen? Abgesehen davon, dass der Start in der Regel recht früh ist (außer z. B. mit dem läuferfreundlichen Beginn um 12 Uhr in Stockholm) und die Anreise auch eingeplant werden muss, grummelt der Magen am Morgen ohnehin (vor Anspannung – siehe hier). Es gibt also eine Menge zu beachten, und neben dem frühen Aufstehen sollte man den Start in den Tag optimal und stressfrei mit einem auf die kommende Belastung abgestimmten Frühstück beginnen.

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Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn die Zeitspanne bis zum Start und insbesondere bis ins Ziel ist ziemlich groß. Und den berühmten „Hungerast“ kennt man spätestens seit der Tour de France mit Jan Ullrich. Den sollte man unbedingt vermeiden, aber gleichzeitig nicht seinen Magen überlasten. Das kann man ja für die Zeit nach dem Lauf einplanen 😉

Ziel eines gut auf den Marathon vorbereitenden Frühstücks sollte es sein, dem Körper Kohlenhydrate zur Verfügung zu stellen, die ihm möglichst langfristig zur Verfügung stehen. Dabei gilt es zu beachten, dass die Mahlzeit für dich verträglich ist.

Erstaunlicherweise gehört Toastbrot mit Honig gehört zu einem der beliebtesten Frühstücke vor dem Marathon. Es ist damit auch die Nummer 1 in unserer

Top 10 Liste für das beste Frühstück vor einem Marathonlauf

  1. Toast mit Honig/Nutella/Marmelade: Extrem beliebt und gleichzeitig doch die wohl die denkbar schlechteste Basis für einen Marathon. Denn Weißbrot und Zucker halten definitiv nicht lange an, und bekanntlich ist der Marathon für die meisten eher eine lange Belastung. Heb dir diesen Snack am besten für die Zeit danach auf und schau dir die Alternativen an.
  2. Haferflocken mit Obstsalat und/oder Nüssen: Das ist per se ein guter Energielieferant, den du aber vorher an einem Sonntag mit einem langen Lauf dringend ausprobieren solltest.
  3. Porridge: Der gute alte englische Haferschleim. Am besten mit Wasser statt mit Milch zubereitet, und hier auch als Reminiszenz zum Laufen in Jersey aufgeführt 😉
  4. Vollkornbrot, nur dünn mit Butter bestrichen und um eine Banane ergänzt ist als Energielieferant sehr empfehlenswert.
  5. Warum nicht auch einfach ein paar Nudeln (vom Vortag) oder eine Portion Reis zum Frühstück? So lange das nicht deine tägliche Gewohnheit wird …
  6. Vollkornmüsli: In Maßen genießen, um den Magen nicht mit Ballaststoffen zu belasten und nicht einen Klumpen im Magen mit auf die Strecke zu nehmen.
  7. Knäckebrot, Rosinenbrot, Reiswaffeln etc.
  8. Energieriegel, die du magst, verträgst und ausprobiert hast – beruhigen auch die Nerven auf dem Weg zum Start!
  9. Sportgetränke als Energielieferant. Zum Beispiel aus dieser Auswahl hier.
  10. Generell gilt, bei aller Wichtigkeit des Essens: nicht vergessen, viel zu trinken!

Übrigens sollte man sich auch vor dem Marathon an „kleine Portionen und gut kauen“ halten! Nach deinem Frühstück nimmst du dir noch eine Banane oder einen gut verträglichen Energieriegel mit auf den Weg. Denn die Zeit bis zur Startlinie ist noch immer lang.






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1 Kommentar

  1. Wie macht Ihr das mit dem Trinken? Ich hatte dieses Jahr das Gefühl, daß ich zu viel vorher getrunken hatte und das hat mir ein komisches Bauchgefühl und gleich 3 Extra-Pausen eingebrockt. Jemand meinte auch, daß zuviel Koffein vor dem Rennen Probleme machen kann. Wieviel, was und wann trinkt Ihr vor dem Marathon?

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