Runner’s High – Das „So geht’s“ in neun Schritten

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Runner’s High ist ein Phänomen, von dem recht häufig gesprochen wird, wenn man sich über das Laufen unterhält. Bei Läufern gibt es diesbezüglich zwei klare Meinungen: Ist super, hab ich jedes Mal. Oder: Keine Ahnung warum, aber mir ist das noch nie passiert. Selbst Nichtläufer wissen, worum es geht und ordnen diesen Punkt – nämlich allein durch körperliche Anstrengung in einen rauschartigen Flow zu gelangen – ihrer Positivliste zu, die irgendwann dazu führen soll, mit dem Laufen endlich zu starten.
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Sucht man auf Google nach dem Stichwort Runner’s High, so werden einem über 7,7 Millionen (!) Suchergebnisse angeboten. Scheint also doch etwas dran zu sein. Wer genau wissen will, was es damit auf sich hat, kann mal bei Wikipedia nachschauen. Dort erfährt man auch, dass der euphorische Zustand erst ab einer Belastungsintensität von ca. 80 Prozent der maximalen Sauerstoffaufnahme auftritt. Aha?! Dann also einfach mehr Gas geben beim nächsten Mal.

In der Tat interessiert es uns aber, wie man diesen Zustand erreicht. Daher kommt es sehr gelegen, dass der Schweizer Schuh- und Laufklamottenhersteller On zusammen mit Sport-Wissenschaftlern und Athleten das „Wie“ in einen 9-Stufen-Plan gegossen und diesen sogar illustriert hat. Wir wünschen dir viel Erfolg beim Ausprobieren des

„So geht’s in neun Schritten – auf dem Weg zum Runner’s High“

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  1. Leicht laufen, hoch fliegen – Hört sich ganz einfach an, wird aber immer schwerer, je länger du unterwegs bist. Wenn die Kräfte nachlassen, musst du dich auf dein Material verlassen können. Nicht von ungefähr empfiehlt On hier einen leichten Schuh, der deinen natürlichen Bewegungsablauf nicht beeinflusst – zum Beispiel der Cloudflow.
  2. Am Tag davor intensiv trainieren – Hä? Am Tag davor intensiv trainieren, um am eigentlichen Tag durch intensives Training zum Runner’s High zu kommen? Doch, doch, das macht Sinn. Denn wenn sich deine Muskeln erholen, aktivieren sie Neurotransmitter wie Endocannabinoide.
  3. Früh aufstehen, kalt duschen – Wenn du schon immer nach einem Grund gesucht hast, früh aufzustehen – hier ist er: Frühmorgens ist dein Endocannabinoid-Level dreimal höher als tagsüber. Und eine kalte, einminütige Dusche auf den Schreck aktiviert deine Neurotransmitter.
  4. Schrei mal wieder – Wenn du laut schreist, bilden sich Stress-Hormone – und die fördern tatsächlich das Hoch. Schaffst du eine Minute am Stück? Dann lass einfach mal alles raus, was dir auf dem Herzen und der Seele liegt.
  5. Sprachlos zum Glück – Wenn du mit 80 % deiner Laufleistung läufst, ist das eine Geschwindigkeit, bei der du kein normales Gespräch mehr führen kannst. Aber unterhalten kannst du dich ja auch nach dem Lauf – zum Beispiel über dein Runner’s High.
  6. Sei bei dir selbst – Konzentriere dich auf deinen Körper und lass Ziele wie neue Bestleistungen mal außen vor. Lass dich auf deine Umgebung ein und finde deinen persönlichen Rhythmus, bei dem du dich wohlfühlst.
  7. Verlasse die ausgetretenen Pfade – Suche dir eine Laufstrecke, auf der dich niemand stört. Das kann tief im Wald sein, auf einer einsamen Landstraße oder einfach querfeldein – Hauptsache, es stört dich niemand.
  8. Es gibt kein schlechtes Wetter – Wolkenlose Tage machen meistens gute Laune – und können sogar eine Reizüberlastung auslösen. Und wenn du bei Regen läufst, aktivierst du dein Immunsystem. Beides führt zu mehr Endocannabinoiden und in der Kombination findest du vielleicht sogar noch einen Topf Gold am Ende des Regenbogens … 😉
  9. Runner’s HIGH – Wenn du diese Punkte berherzigst, stehen die Chancen gut für dein nächstes (erstes?) Runner’s High. Du erkennst es daran, dass du auf einmal keine Ermüdung mehr spürst oder auch dein Zeitgefühl verlierst. Eventuell fühlst du dich auch unbesiegbar?

Und weil wir auf „Top 10“ stehen, hier noch eine Ergänzung von uns:

  1. Das nächste Mal – Nachdem du nun weißt, wie du zum Runner’s High kommst, verinnerliche den Prozess, damit du ihn abrufbereit hast, wenn du ihn mal wieder brauchst. Denn der nächste graue, regnerische Lauftag kommt bestimmt … 😉

On hat – wie oben schon erwähnt – dem Thema eine hübsch gemachte Illustration gewidmet, die wir dir nicht vorenthalten möchten:

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Wie sind deine Erfahrungen mit dem Runner’s High? Erlebst du es regelmäßig und läufst eventuell sogar nach Plan, um den Zustand zu erreichen? Wie immer interessiert uns auch heute deine Meinung – im Kommentarbereich.

Dieser Beitrag ist gesponsert von und entstand in Kooperation mit On.

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