Leichter dranbleiben: Top 10 Tipps für Laufanfänger

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Eventuell bist du ja ein Laufanfänger und gehörst zu denjenigen, die sich für das neue Jahr in sportlicher Hinsicht viel vorgenommen haben? Dann gratulieren wir dir zu deiner Entscheidung, dir von nun an bewusst etwas Gutes zu tun! Hoffentlich ist deine Motivation nach knapp zwei Wochen im neuen Jahr noch genau so hoch wie zu Neujahr? Denn aus irgendwelchen Gründen ist es weitaus anstrengender, an einer Sache dauerhaft dran zu bleiben, als sie einfach mal zu starten. (Mit der Million ist das genau umgekehrt – da ist die erste die schwerste, der Rest kommt dann von alleine … 😉 )

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Ausgerechnet im Januar macht es das Wetter dem geneigten Laufanfänger auch nicht gerade leichter – grau, dunkel und nass präsentiert sich das Geläuf, da braucht es schon einiges an Überwindung und Selbstdisziplin. Allerdings gilt auch: Wer jetzt sät, wird später ernten und wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, lockt die Gewissheit, dass es in wenigen Wochen mit dem Schmuddelwetter auch schon wieder vorbei sein dürfte. Insofern empfehlen wir dir, dich zunächst selbst „positiv zu programmieren“ und legen dir darüber hinaus noch Folgendes ans Herz: Unsere …

Top 10 Tipps für Laufanfänger

  • Starte einfach zu laufen – „Just do it“! Kein Nachdenken, kein Abwägen, kein Monolog – mach einfach!
  • Setze dir ein kurzfristiges – und vor allem realistisches – Ziel (fitter werden, abnehmen, gesünder leben, bestimmter Wettkampf). Wenn du dein Ziel erreicht hast, genießt du die Momentaufnahme und nimmst dir gleich das nächste vor.
  • Fang langsam und kurz an und steigere erst nach und nach Geschwindigkeit und Distanz – Schritt für Schritt – werde länger, werde schneller. Häufig setzt der Frust ein, wenn man denkt, man sei zu schwach – in den allermeisten Fällen ist es jedoch ein zu hohes Tempo oder eine zu lange Distanz, die den Laufanfänger ausbremst. Also mach ruhig, auch wenn dir das am Anfang komisch vorkommt. Schon nach kurzer Zeit wirst du merken, dass du dich von selbst steigerst.
  • Dann variiere Länge und Geschwindigkeit unter der Woche. Nicht nur gegen die Monotonie, sondern auch, um deine Leistungsfähigkeit auszubauen.
  • Streue Alternativtraining ein (auch gegen etwaige Langeweile). Zum Beispiel Seilspringen, Schwimmen, Skaten oder eine andere Sportart, die mit „S“ beginnt … 😉
  • Freu dich auf deinen ersten Wettkampf; vielleicht dein erstes kurzfristiges Ziel(?). Es muss ja nicht gleich ein Marathon in Europa oder sonstwo in der Welt sein – aber auch das kannst du dir für später vornehmen.
  • Absolviere deinen ersten Wettkampf und sei stolz auf das Erreichte. Dann nimm dir den nächsten vor, sobald die Medaille um deinen Hals baumelt. Und wenn du nicht mehr weißt, wohin mit den ganzen Medaillen, wird es Zeit für Reisepläne.
  • Kauf dir vielleicht auch ein Laufbuch zur Inspiration und Motivation – das geht übrigens auch auf Englisch. Die Theorie über „richtiges“ Laufen und die passenden Trainingspläne sind äußerst spannend. Laufen kann jeder, klar, richtig laufen nur die Wenigsten …
  • Motiviere dich mit neuen schicken Laufklamotten. Die richtigen Schuhe sind natürlich auch essenziell. Hier findest du unsere Tipps zum Laufschuhkauf.
  • Bleib unbedingt dran. Gerade wenn man mit dem Laufen anfängt, kann es ein „Auf und Ab“ der Gefühle geben: Während du zu Beginn große Fortschritte merkst, die dich permanent bestätigen, kann es sein, dass du nach einiger Zeit denkst, es passiert nichts mehr: Du wirst nicht schneller, du kannst nicht länger laufen, du nimmst nicht mehr ab etc. Habe Geduld, ignorier das Teufelchen auf deiner Schulter und bleib dran. Dann wirst du auch wieder deine Erfolgserlebnisse haben. Versprochen! 🙂

Schreib uns, wie du in dein neues Vorhaben, unbedingt mit dem Laufen anzufangen, gestartet bist. Wir sind gespannt auf deine Tipps und Tricks und die Erfolgsstories vom Sofasportler zum Marathoni – oder alles was dazwischenliegt bzw. -läuft.




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4 Kommentare

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  4. Hallo Ihr drei,

    schöne Aufstellung, die ihr da habt. Ich habe die Geschichte vom Sofa zum Marathon ja am eigenen Leib vor ein paar Jahren erlebt. Unbedingt lohnenswert, dieses Vorhaben. Wenn man sich auch dafür ein paar Jahre zeit lassen sollte. Begonnen habe ich mit 15 Minuten Laufen und der erste Marathon folgte drei Jahre später.

    Geholfen haben mir konkrete Ziele, also deutlich spezifischer, als ihr es hier empfiehlt. Weil „ich möchte fit werden“ ist ein Vorsatz, wie man ihn an Silvester zu oft hört. Wie lange das vorhält, kennen wir ja.

    In diesem Sinne auf ein sportliches 2016.

    Viele Grüße
    Torsten vom ausdauerblog

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