Lauftraining: 10 Fehler, die du vermeiden solltest

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Das Schöne am Laufen ist, dass es so unkompliziert ist: Alles, was du brauchst, ist ein bisschen Motivation, die passenden Klamotten (eine Investition, die vergleichsweise günstig ist) und die passende/n Laufstrecke/n – und schon kann’s losgehen. Das Doofe am Laufen ist, dass es prinzipiell zwar unkompliziert ist, man in der Praxis – vor allem als ungeübter Läufer oder Laufanfänger – leicht den einen oder anderen Fehler macht, der vermeidbar ist.
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Manche der Folgen sind zwar verhältnismäßig unproblematisch – wenn du beispielsweise mit Seitenstechen zu tun hast, lässt sich das durch Temporegulierung leicht abstellen -, andere hingegen können deine Leistungsfähigkeit deutlich mindern oder sogar zu langwierigen Verletzungen führen, die dich erst einmal für eine Weile außer Gefecht setzen. Wenn du dir aber darüber bewusst bist, was so alles passieren kann, dann wirst du alle Klippen umschiffen und fit und gesund durchs Training kommen. Damit dies gelingt, bekommst du heute unsere

10 Fehler, die du beim Lauftraining vermeiden solltest

  • Zu schnelles Laufen – Wenn du anfängst, solltest du es auf jeden Fall ruhig angehen lassen: Nicht wie das Rennpferd aus der Box, sonst ist das Training schneller vorbei als dir lieb ist. Zu schnelles (oder sogar anaerobes) Laufen verbrennt im übrigen überwiegend Kohlenhydrate und kurbelt nicht die Fettverbrennung an (wie du es eventuell möchtest).
  • Zu langsames Laufen – Hier kommt es ganz auf deinen bisherigen Trainingszustand an. Es bringt allerdings nichts, wenn du permanent in dem gleichen (langsamen) Trott bist und keine anderweitigen Trainingsreize setzt. (Also streu ruhig ein paar Impulse durch Alternativtraining ein.)
  • Falsche Schuhe – Die „richtigen“ Schuhe sind natürlich das Allerwichtigste; aber wie aus der Auswahl Hunderter (Tausender) Modelle die richtige Wahl treffen? Ganz einfach: Lass dich fachkundig beraten und kaufe auch dort deine Schuhe – die tolle Beratung, z. B. in unseren Lieblingsläden in Berlin und Hamburg hat einen unschätzbaren Wert für dich. Du kannst dich auch an einem der vielen Tests orientieren.
  • Zu wenig trinken – „Viel Trinken“ gilt im Alltag und gilt umso mehr, wenn du (lange) läufst. Also denke immer daran, auf deinen Flüssigkeitshaushalt zu achten; insbesondere wenn du die berühmt-berüchtigten langen Läufe unternimmst und natürlich auch danach; du musst ja nicht gleich zum Beer-Runner werden. 😉
  • Kein Medizincheck – Bevor man sich in das neue Abenteuer „Laufen“ stürzt oder ein großes Ziel setzt (Halbmarathon, Marathon), sollte man sich unbedingt ärztlich Durchchecken lassen, um gesundheitliche Risiken beim Training oder Wettkampf auszuschließen.
  • Fehlende Regelmäßigkeit – Eine Verbesserung der läuferischen Leistungsfähigkeit stellt sich nur dann ein, wenn man „am Ball bleibt“, also stetig trainiert. Sonst fängt man immer wieder von vorne an (und ärgert sich womöglich, dass es nicht voran geht). Und das will man ja nicht, sondern das hier!
  • Übertraining – „Zu viel ist nicht genug!“ ist sicher nicht das richtige Motto für ein zielführendes Training. Gönne deinem Körper Zeit zur Regeneration – dies kannst du ja auch aktiv gestalten, z. B. mit einer Runde Schwimmen oder lockerem Radfahren.
  • Überschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit/Überehrgeiz – Gleich in die Profi-Trainingsgruppe gehen, Leistungen von „vor 5 Jahren“ (oder noch länger zurück) als Maßstab nehmen, immer am Rand der Erschöpfung trainieren – all das solltest du vermeiden 😉
  • Trainingsplan von anderen ungeprüft übernehmen – Trainingspläne sind natürlich toll und sind ein hervorragender Leitfaden und Motivator, aber passe ihn unbedingt auf dich und deine Leistungsfähigkeit und deine Ziele an. Jeder hat andere Stärken und Schwächen!
  • Kein Alternativtraining – Ganz wichtig ist, den Spaß und die Freude am Laufen nicht zu verlieren. Den ultimativen Tip dafür gab es schon etwas weiter oben: Streu einfach ein paar Alternativen gegen möglicherweise aufkommende Langeweile beim Training ein (so etwa beim Laufbandtraining) oder schließe dich Laufgruppen an, wie z. B. Runners Point Run Club, Nike Run Club NRC, Adidas Runners, Asics Frontrunners etc.

Wenn du diese Tipps beim Lauftraining verinnerlichst (und natürlich auch beherzigst), bist du auf der sicheren Seite. Fehlt dir noch etwas, das unbedingt mit auf die Liste sollte? Dann schreib uns einen Kommentar und hilf uns allen dabei, fit und gesund zu bleiben 🙂

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