Geht oder geht nicht? Laufen im Skiurlaub

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War das früher eigentlich auch so? Kaum sind die Weihnachtsferien verdaut, steht schon wieder die nächste Auszeit an: Die Winterferien. Aber gut, wir wollen ja nicht meckern. Denn auch wenn es sich nur um ein paar Tage handelt, können Eltern schulpflichtiger Kinder den Wecker wenigstens für kurze Zeit in den Urlaub schicken – und natürlich auch sich selbst 🙂

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Im Winter liegt es auf der Hand, in den Skiurlaub zu fahren. Wichtigste Frage für Läufer: Kommen die Laufklamotten mit oder bleiben sie zu Hause? Für uns ist die Antwort eindeutig, denn ist man erst einmal im Neujahrs-Flow, lässt man sich doch von ein paar Abfahrten nicht ablenken, oder? Es stellt sich natürlich die Frage nach der Häufigkeit, der Intensität und dem Umgang mit Après-Ski-Partys. Wenn auch dich die folgenden Punkte beschäftigen, sind wir gar nicht so allein mit unseren …

Top 10 Gedanken zum Laufen im Skiurlaub

  • Laufen in der Kälte macht keinen Spaß. Zugegeben, die Chancen auf deutlich empfindliche Minusgrade, die es dir schwer machen dich aufzuraffen, stehen gar nicht mal so schlecht. Aber denk dran: Draußen ist soooo frische Luft, und außerdem hast du dich extra vorbereitet und entsprechende Laufsachen dabei (mehrlagig, Mütze, Handschuhe, Gesichtsschutz etc.). Wär doch schade um das unbenutzte Material 😉
  • Ausrede 1: Es ist zu glatt – Konzentriere dich beim Aufsetzen der Schritte oder schnall dir Spikes unter deine Schuhe und denk an die Tipps fürs Wintertraining. Laufe langsamer als sonst und werde eins mit dem Geläuf.
  • Ausrede 2: Es ist zu früh/spät – Entweder du stehst früh auf oder du lässt das „Après-Ski“ weg, um deine Runde zu drehen, aber in der Tat könnte es noch (bzw. schon) dunkel sein. Mit den Tipps fürs Laufen im Dunkeln schickst du auch diesen Schweinehund zurück ins Körbchen …
  • In den Bergen ist es – bergig: Steile Stücke, wenn du Pech hast, sogar gleich vom Start weg. Da fällt die Entscheidung schwer: Bergab anfangen, sodass die Oberschenkel vom Abfedern glühen und du dich danach wieder hochquälen musst? Oder den Puls gleich bergauf jagen, wobei nach wie vor gilt: „What goes up, must come down“ – so oder so, „The Pain is the Gain“ und eben laufen kannst du auch zuhause, oder?
  • Mag sein, dass dich die „dünne Luft“ zusätzlich schafft – aber denk dran: Das Höhentraining wird dich bei den Frühjahrsklassikern beflüüügeln.
  • Klar, das Skifahren macht dich platt, und gerade an den ersten Tagen spürst du sicher deine Oberschenkel – geh sie auslockern und laufe eine gemütliche Runde zum Ausgleich.
  • Ein Trailrunning-Parcours par excellence vor der Haustür – Kreuz-und-quer-laufen ist perfekt zur Stärkung von Sehnen, Gelenken und für deine Konzentration. Hinzu kommt noch die atemberaubende Kulisse, die du hoffentlich an deinem Ski-Ort vorfindest. Du ärgerst dich grün und blau, wenn du dir diese Chance entgehen lässt.
  • Zum Teil gibt es bereits ausgewiesene Laufrouten in den Skigebieten – z. B. im Pitztal, aber du kannst die Gegend natürlich auch auf eigene Faust erkunden. Aber verlauf dich nicht!
  • Notfalls gehst du aufs Laufband, z. B. wenn es stürmt und schneit oder wirklich zu kalt ist – wobei: Zu kalt gibt’s ja nicht, nur falsche Klamotten 😉 In jedem Fall solltest du bei der Auswahl und Buchung deines Skihotels darauf achten, wenn du vorhast, auf der Tretmühle zu trainieren.

Bist du selbst begeisterter Wintersportler? Wie hältst du es im Skiurlaub? Kommen die Laufschuhe mit oder gönnst du ihnen eine Pause? Und welches ist dein bevorzugtes Skigebiet? Wir freuen uns über deine Tipps! 🙂

Und falls du noch passende Klamotten brauchst, schau mal hier:

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