Alltagseffizienz: 10 Tipps fürs Laufen zur Arbeit

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Laufen ist in Bezug auf das Zeitbudget ein sehr effizienter Sport: Klamotten an, raus aus dem Haus und los geht’s. Und dazu bist du noch äußerst flexibel: Manchmal reichen 30 Minuten, manchmal bist du mehrere Stunden unterwegs – je nachdem, was du willst und gerade für richtig hältst. (Beim Fußball bist du mindestens 90 Minuten dabei, beim Golfen sind – je nach Runde – drei Stunden das Minimum.) Trotzdem gehen die allermeisten „nebenbei“ ja noch arbeiten – häufig in der klassischen Zeit von 9 bis 18 Uhr, von montags bis freitags. Stellt sich die Frage: Wie baut man sein Laufpensum am besten in seinen Alltag ein?
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Die Lösung liegt auf der Hand: Laufen zur Arbeit. Im Idealfall entspricht dein Weg zur Arbeitsstelle ungefähr der Strecke, die du auch normalerweise laufen würdest. Wenn nicht, ist das aber auch kein Problem – entweder fährst du einfach ein Stück und läufst dann oder du baust bewusst Umwege ein, um auf dein Pensum zu kommen. Was es sonst noch zu beachten gilt, damit dein Lauf zur Arbeit ein Erfolg wird, erfährst du in unseren

10 Tipps fürs Laufen zur Arbeit

  1. Besser kannst du deinen Arbeitstag nicht starten! Frisch, fit und pünktlich am Arbeitsplatz und absolut keinen Druck, noch zu laufen (bzw. laufen gehen zu müssen). Und crazy kann’s auch sein!
  2. Such dir für den Anfang möglichst den direkten Weg zur Arbeit, damit du genau abschätzen kannst, wie lange du brauchst. Vielleicht ist es dafür sogar besser, den ersten Lauf von der Arbeit nach Hause zu testen. Hast du den direkten Weg vermessen, kannst du jederzeit Alternativen, weitere Runden oder Distanzen einbauen und variieren.
  3. Kalkuliere immer die Ampelschaltungen ein und halte dich an die StVO, wenn du quer durch die Stadt musst.
  4. Falls du (wirklich) zu weit draußen wohnst, fahr doch ein Stück dichter ans Büro und laufe dann los.
  5. Auf keinen Fall solltest du vergessen, deine Kleidung und die Hygieneartikel (Düfte für Sie!) am Vortag im Büro zu deponieren. Überlege sorgfältig was du benötigst. Denke auch an diese Dinge: Handtuch (extrem sinnvoll!), Haarbürste, Geld für die Rückfahrt und für die Dinge des täglichen Bürolebens (Essen!). Und natürlich an die essenziellen Klassiker für dein Tagesoutfit: Socken, Gürtel, Unterbüx usw. Auch deinen Rechner solltest du am Vorabend nicht mit nach Hause nehmen (fiese Falle!).
  6. Zwar sind viele Büros inzwischen auf Sportler eingerichtet und halten eigene Duschen vor – die Regel ist das nicht. Du kannst dich aber nach Alternativen umschauen. Eventuell in einem nahe gelegenen Fitnessstudio, Schwimmbad oder auch Hotel (mit Gym).
  7. Wer einen Obstkorb im Büro hat: Glück gehabt! Sonst plane am Vortag ein, dass du bei deiner Ankunft im Büro mit etwas Frischem und einem Getränk versorgt bist. Ein Bierchen, weil man Beer-Runner werden will, wäre zwar schön, empfiehlt sich jedoch sicher nicht 😉 Und ob man die Nummer 10 von hier rausholt, muss jeder selbst entscheiden 🙂
  8. Wenn du nach dem Arbeitstag auch noch nach Hause laufen kannst – chapeau! Aber das dürfte dann auch doppelte Logistik bedeuten. Und frische Laufsachen, oder willst du in die Klamotten vom Morgen steigen? Wäre sicher contra Etikette!
  9. Ausrüstung: Brauchst du zusätzliche Ausrüstung für deinen Lauf zur Arbeit? Nicht unbedingt, aber manche stecken tatsächlich ihre Klamotten in einen guten Laufrucksack, um sie dabei zu haben. Geschmackssache würden wir sagen. Aber wenn Rucksack, dann achte darauf, dass er gut sitzt und nicht scheuert.
  10. Motivation und Team-Gedanke: Wenn du Kollegen hast, die auch laufen und zufällig (halbwegs) an deiner Strecke wohnen: Verabrede dich und lauft zusammen. Hat gleich mehrere Vorteile: Der Schweinehund wird leichter besiegt, es macht mehr Spaß und hey, das erste Business Meeting ist auch gleich erledigt! Und natürlich gilt: „Spread the word“. Anfangs wirst du vielleicht belächelt, aber nach und nach findest du sicher Nachahmer/Mitmacher. Darauf lässt sich aufbauen, z. B. mit einer gemeinsamen Mittagsrunde, der Teilnahme an einem Firmenlauf oder einem Charity-Projekt.

Hast du weitere Tipps fürs Laufen zur Arbeit? Bist du schon fleißig dabei und läufst du alleine oder habt ihr eventuell sogar schon eine Laufgruppe organisiert? Wir freuen uns über Berichte und weitere Anregungen – wie immer im Kommentarbereich.


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4 Kommentare

  1. Und im Winter nicht vergessen am Vortag eine Winterjacke im Büro zu deponieren. Kann sollst kalt werden – aus eigener Erfahrung. 🙂

    • Hallo Dani,

      ein sehr wichtiger Hinweis – an den man im Moment noch gar nicht denken mag … 😉

      Vielen Dank und ein schönes Wochenende

      Dein Runifico-Team

  2. Das größte Problem ist für mich wirklich eine Dusche zu finden. Da ich echt ordentlich schwitze, ist eine Katzenwäsche für mich keine ernst zu nehmende Lösung. Ansonsten würde ich das schon mal in Kauf nehmen. Aber über den Rückweg habe ich schon ein paar Mal nachgedacht. Evtl. ist dieser Beitrag ja meine letzte Motivation dazu 🙂

    • Hallo Markus,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Es ist tatsächlich ärgerlich, wenn der gute Wille an den „technischen“ Möglichkeiten scheitert. Aber das mit dem Rückweg hört sich doch gut an – und danach ab unter die heimische Dusche … bleib dran!

      Viele Grüße aus Berlin von

      Runifico

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