Hoch hinaus beim Laufen: 10 Tipps für dein Bergtraining

1

Bergtraining? Kennt vielleicht der eine oder die andere noch von den Fahrstunden zur Zeit des „Führerschein-Machens“ 😉 Tatsächlich ist das Bergtraining aber auch im Laufsport eine willkommene Abwechslung für deinen Trainingsalltag – es sei denn du wohnst auf dem platten Land. Da liegt die größte Herausforderung darin, erst einmal ein passendes Geläuf zu finden. Eventuell führt dich aber auch dein nächster Laufurlaub in bergiges Gelände? Dann bist du hier für deine Vorbereitung goldrichtig.
Bergtraining,Gebirge,Lauftraining
Das Spannende am Bergtraining – zumindest für diejenigen, die das nicht regelmäßig tun – ist das vollkommen neue Laufgefühl: andere Eindrücke, andere Belastung, andere Luft. Man kann es fast mit einem Kurzurlaub vergleichen, und falls du normalerweise beim Laufen immer Musik auf den Ohren hast, solltest du dir bei dieser Gelegenheit mal einen „ruhigen“ Moment gönnen und dich ganz der Atmosphäre hingeben. Worauf du dabei achten solltest und was dich am Berg erwartet, liest du in unseren

10 Tipps fürs Bergtraining

  • Warum überhaupt Bergtraining? Für die meisten ist es was Neues und entsprechend eine willkommene Abwechslung zum Trainingsalltag. Außerdem bringt dir das Laufen am Berg positive Trainingsresultate durch neue Reize.
  • Wie verhältst du dich, was ist anders? Wenn „der Berg kommt“, was dann? Verkürze deinen Schritt und drücke dich weniger nach oben ab. Wahrscheinlich wirst du dich automatisch anpassen, aber hierauf kannst du auch bewusst achten.
  • Bleibe möglichst aufrecht und in Körperspannung – du musst ja nicht sofort auf allen Vieren kriechen … 😉
  • Perspektive: Manche schwören darauf, einen Fixpunkt am Horizont oder der Spitze des Berges zu finden. Andere hingegen schauen möglichst gar nicht nach oben, sondern „direkt vor ihre Füße“ – probiere aus, was für dich ideal ist.
  • Wähle einen leichten Einstieg ins Bergtraining: Zu viel Berg kann dazu führen, dass dein Ausflug in die Hügellandschaft ein einmaliges Ereignis bleibt – was schade wäre. Starte sanft an kleinen Hängen oder mit kurzen Einheiten und gewöhne dich ans Terrain.
  • Steigere erst dann und allmählich Umfänge/Steigung/Geschwindigkeit/Wiederholungen (ähnlich wie bei einem Intervalltraining), bis du ganze Wandertouren bewältigst 😉
  • Wenn dir das Bergtraining Spaß macht, bleib dran und baue eine Bergeinheit immer wieder in deine wöchentliche Trainingsroutine mit ein. Wie bei allen anderen Trainingsarten auch, holst du so den größten Trainingseffekt heraus.
  • Trainiere auf dem Laufband mit ordentlicher Steigung. Das ist zwar nur eine äußerst mittelmäßige Alternative (von wegen Atmosphäre, Luft und so), aber immer noch besser als nix.
  • Schau dir ein Video vom RedBull 400 an und denk dir: „Es könnte auch schlimmer sein.“ 😉
  • Genieße das Wohlgefühl, wenn es dann „nur“ wieder eben zugeht und du über die Strecke schwebst. Hey, das Bergtraining hat dafür gesorgt, dass du dein individuelles Tempo gesteigert hast und besser regenerierst!

Welche Erfahrungen hast du am Berg gemacht? Gibt es bei dir regelmäßig „Höhen und Tiefen“ oder bevorzugst du die gerade Strecke? Und kennst du eventuell tolle Bergstrecken, die du mit uns teilen möchtest? Dann schreib uns einen Kommentar – wir freuen uns!


Beitrag teilen:

1 Kommentar

  1. Pingback: Laufurlaub - Was du beim Laufen in Kalifornien erlebst

Diesen Beitrag kommentieren

Gefällt dir unsere Seite?schliessen
oeffnen