Herbstzeit ist Laufzeit: 10 Tipps fürs Laufen bei Regen

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Das Laufen bei Regen ist eigentlich ein Thema, dem man sich gar nicht so recht widmen möchte. Da hat man einen wunderbaren Sommer hinter sich gebracht und ist eben noch im T-Shirt durch die Gegend gelaufen – und plötzlich ist der Herbst da. Und anders als die Insekten, die nun langsam aber sicher von der Bildfläche verschwinden, gibt es ein Getier, das beginnt wieder sehr aktiv zu werden: den Schweinehund 😉

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Allein, es hilft ja alles nix. Wenn du dir für die schöne Zeit des nächsten Jahres den einen oder anderen Wettkampf vorgenommen hast, kommst du um ein kontinuierliches Training nicht herum. Egal, ob es mal regnet oder später sogar schneit. Wie du dich auf nasse Rahmenbedingungen am besten vorbereitest, erfährst du in unseren

10 Tipps fürs Laufen bei Regen

  1. Eins ist schon mal klar: „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung“ – der Spruch musste bei dem Thema natürlich ganz nach vorn!
  2. Investition – Getreu dem Motto unter 1.: Investiere in geeignetes Material! Ergänze also deinen läuferischen Kleiderschrank, z. B. durch eine Regenjacke, ideale Laufhosen (nicht die baumwollene von früher), diverse Schichten (Kurzarm/Langarm), Trailrunningschuhe, regendichte Utensilien für Uhr, Telefon etc.). Alles in allem solltest du auf „Funktionskleidung“ in hellen Farben setzen, denn häufig wirst du im Dunkeln laufen.
  3. Laufe mit fröhlicher Musik, dafür gibt es dutzende Playlists zum Anhören und Downloaden. (Wir haben auch ein paar zusammengestellt: monatlich, für den Marathon,  regional z. B. schwedisch). Oder nimm dir mal wieder ein gutes Hörbuch vor – das trägt dich sogar über mehrere Läufe und lenkt dich ebenso gut vom Regen ab wie Musik. Falls du passende Kopfhörer brauchst, schau dir mal diese hier an oder diese, die auf dem Wangenknochen aufliegen.
  4. Im Sommer kannst du Regen auch als  willkommene Erfrischung genießen – z. B. in Jersey durch einen richtigen englischen Sommer-Landregen laufen!
  5. Laufe zusammen, ob mit Freunden, Kollegen oder in der Gruppe. Du bist verabredet und keiner will sich die Blöße geben! Motivation pur!


  6. Laufe die „richtige“ Distanz – Hilft ja auch nichts, das Trainingsprogramm blind runterzuspulen und danach krank zu sein. Auch hier gilt: Hör auf deinen Körper, und wenn ihm bei 27 km eisekalt ist, helfen die fehlenden 3 km zur 30km-Marke sicher auch nicht. Denn nach zwei Wochen Grippe-Auszeit fängst du wieder bei Null an …
  7. Erinnerungen – Früher, als du noch klein warst, waren Pfützen und das Reinspringen in selbige doch das Schönste der Welt! Und der Rasensprenger erst!
  8. Zur Not: Alternativtraining – Entweder ab aufs Laufband (das geht auch ohne Langeweile) oder Schwimmen, Spinning, Zirkeltraining oder Krafttraining.
  9. Am Schluss nicht vergessen schön warm zu duschen und zu genießen, dass man den inneren Schweinehund besiegt hat.
  10. Joker: Sei nicht allzu streng mit dir selbst, sondern erlaube dir einen Joker pro Monat/Woche. Diesen ziehst du, wenn es partout nicht geht und bist bei der nächsten Runde umso motivierter.

Ist Laufen bei Regen für dich überhaupt ein Thema oder spulst du dein Pensum einfach runter – egal, was das Wetter macht? Oder bist du eher ein verkappter Südländer und musst dich überwinden, dem Regen zu trotzen? Uns interessiert deine Meinung – schreib sie uns in den Kommentarbereich … 😀

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